Volkskrankheit Burnout

Volkskrankheit Burnout

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Burnout – ob Volkskrankheit oder doch nur Modekrankheit – ist in aller Munde und bedeutet so viel ausgebrannte Psyche. Der Begriff stammt aus dem Englischen und ist abgeleitet von dem Verb to burn out (ausbrennen). Immer mehr Menschen leiden an dieser seelischen Erkrankung und auch prominente Beispiele sind keine Seltenheit mehr. So trat z.B. Ralf Rangnick als Trainer beim Fußballerstligisten Schalke 04 zurück, weil er dem Leistungsdruck offensichtlich nicht mehr gewachsen war.

Das Burnout-Syndrom beschreibt einen Zustand emotionaler, geistiger und auch körperlicher Erschöpfung und innerer Leere. Die Leistungsfähigkeit ist teilweise stark reduziert und auch die Lebensfreude geht allmählich verloren.

Mangelnde Anerkennung, Stress und Druck am Arbeitsplatz aber auch Probleme im privaten Umfeld können die Seele ausbrennen. Steht man im öffentlichen Leben, so kommt u.U. zusätzlich der Druck von außen, z.B. der Presse, hinzu.

Burnout - Business Konzept Tafel - © Doc RaBe - Fotolia.comWie bzw. woran erkennen wir wirklich das Burnout-Syndrom? Gibt es diese Krankheit wirklich? Zeitlichen Druck, beruflichen sowie privaten Stress kennen wir alle, aber deswegen sind wir ja noch lange nicht ausgebrannt.

Burnout Symptome sind sehr vielfältig und der Krankheitsverlauf und das Erscheinungsbild individuell sehr unterschiedlich. Zu typischen Symptomen des Burnouts gehören mitunter Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Angstzustände, Teilnahmslosigkeit und auch mehr oder minder starke Depressionen.

Schnelle und vor allem anonyme Hilfe gibt es inzwischen auch im Internet.  Wenn jemand wirklich den Verdacht hat, er könnte vom Burnout betroffen sein oder kurz davorstehen, reicht der Burnout Test allein mit Sicherheit nicht aus, um eine Diagnose zu stellen. Dafür bedarf es persönlicher und professioneller Beratung. Ersatz für den Arztbesuch kann diese Beratung via Internet natürlich nicht sein, dafür aber eine erste wichtige Hilfestellung, was Symptome etc. betrifft. Und vielleicht reichen schon ein paar Tipps und präventive Maßnahmen, um dem Burnout zu entkommen.

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