Pokertracker 3 Review

Pokertracker 3 Review

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Heutzutage ist das Internet nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken und so ist es nicht verwunderlich, dass auch das Pokern im Internet signifikant an Bedeutung gewonnen hat. Euer Ziel sollte dort natürlich sein, langfristig profitabel zu spielen. Eine Hilfestellung bieten dabei Programme zum Analysieren von Pokerdaten, wie beispielsweise Poker Tracker 3. In dem folgenden Review stellen wir euch das Programm ausführlich vor, diskutieren seine Vor- und Nachteile und ziehen einen Vergleich zur Software Hold’em Manager.

Für die Installation des Pockertrackers benötigt ihr eine PostgreSQL-Datenbank. Dann installiert sich das Programm von selbst und ist danach sofort verfügbar. Natürlich müsst ihr es dann mit Leben beziehungsweise Daten füllen, was mit dem Auto-Import ebenfalls automatisch von Statten geht. Manuell habt ihr die Auswahl zwischen Dateien, E-Mails sowie Verzeichnissen.

Pokertracker Varianten

Inzwischen gibt es das bekannte Programm zur Auswertung von Pokerdaten in der dritten Version. Ihr könnt dabei wählen, ob ihr das Tool für den Modus Texas Hold’em oder Omaha benötigt. Auch eine Verknüpfung mit dem optionalen Programm TableTracker ist möglich, doch dazu später mehr. Vorab: In diesem Beitrag fokussieren wir uns auf die bekannteste Disziplin im Poker – dem Texas Hold’em. Genutzt werden kann das Programm sowohl für Spiel- als auch Echtgeldtische.

Großer Funktionsumfang

Der Funktionsumfang des Pokertrackers kann sich sehen lassen. Verbesserte Replay-Wiedergabe, die Integration eines Heads-Up Displays (HUD) sowie der TableTracker sind nur einige der neuen Funktionen. Der TableTracker ist ein optionales Tool, welches in Verbindung mit dem Poker Tracker 3 funktioniert. Er hilft dabei die besten Tische zu finden, indem er die Statistiken nach den eingegebenen Paramtern durchforstet. Der Nachteil an dem TableTracker ist allerdings, dass er zusätzliche Kosten verursacht und nur 25 Suchläufe nach Kauf der Vollversion ermöglicht. Danach fallen monatliche Fixkosten an.

Individualisierte Statistiken

Eine Stärke des Pockertrackers sind die individualisierten Statistiken – sogenannte „Custom Statistics“. Ihr könnt mit dem Programm alle gespeicherten Daten abrufen und individuell nach Wunsch aufbereiten. So könnt ihr beispielsweise bestimmen welche Werte euch angezeigt werden und auch optische Anpassungen sind möglich. Die Einstellungen müsst ihr nur einmal tätigen und könnt sie dann einfach in den HUD übernehmen. Das spart nicht nur Zeit, sondern ist auch komfortabel. Damit kann man die gespielten Hände beim Online Poker besser auswerten als bisher.

Der HUD wiederum bildet eine wichtige Komponente und lässt sich beliebig am Pokertisch platzieren. Damit habt ihr stets die Kontrolle über eure Daten und gelangt dank zusätzlichem Drop Down-Menü schnell zu den weiteren Funktionen.

Vergleich mit Hold’em Manager

Ein großer Vorteil des Pokertrackers ist seine übersichtliche Darstellung beziehungsweise das anwenderfreundliche Layout. Es ist intuitiv gestaltet, sodass auch nicht-IT-affine Personen den Umgang mit der Software meistern können und auch die aufgegebenen Hände sehen hier schöner aus als in alternativen Programmen. Der Hold’em Manager hingegen ist nicht so übersichtlich gestaltet, sodass die Einarbeitung länger ausfallen wird. Ein weiterer Vorteil ist das schnelle Einlesen der Datensätze. Natürlich braucht auch der Pockertracker seine Zeit bis er mehrere tausend gespielte Hände verarbeitet hat, dennoch geht dies schneller als im Hold’em Manager. Jener Manager bringt allerdings auch mehr Statistiken mit, sodass die zusätzliche Wartezeit wenigstens etwas kompensiert wird.

Ein Nachteil ist im langsamen Aufbau des HUD zu sehen. Selbst mit den schnellen Intel Dual-Core CPUs und mehreren GB Arbeitsspeicher müsst ihr etwas Zeit verstreichen lassen. Komischerweise funktioniert das in dem Hold’em Manager viel schneller. Daran müssen die Entwickler des Pockertrackers auf jeden Fall noch arbeiten.

In den ersten Versionen mussten auch einige Bugs bemängelt werden, welche jetzt beseitigt worden sind. So konnte es euch in der Vergangenheit passieren, dass das Programm stockt.

Kostenlose Probeversion

Wie so oft im Leben hat alles seinen Preis – so auch hier. Die Pockertracker 3-Vollversion für Texas Hold‘em kostet 89,99 Dollar. Damit könnt ihr aber auch alle Funktionen und alle erdenklichen Tische abrufen. Für Anfänger gibt es die limitierte Micro Stakes-Edition zum halben Preis, aber dort könnt ihr nur No-Limit-Tische mit 0,10/0,25 Dollar Struktur sowie Turniere/Sit-and-Goes bis elf Dollar Buy-In einspeisen. Es ist später noch möglich auf die Vollversion für den entsprechenden Aufpreis hochzugehen. Dann seid ihr auch keinen Beschränkungen in Bezug auf den Tracker und dem HUD unterworfen. Sogar 25 kostenlose TableTracker-Suchen sind darin enthalten. Wie in der Pokerbranche üblich könnt ihr den Kauf per Kreditkarte oder virtuellen Bezahlservices wie Moneybookers oder Paypal abschließen.

Fazit

Der Pockertracker 3 eignet sich gut, um euer Pokerspiel zu verbessern. Das Programm ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch sehr intuitiv gestaltet, sodass ihr sofort loslegen könnt. Wer die lange Ladezeit des Heads-Up Displays verschmerzen kann und das nötige Kleingeld mitbringt wird mit dem Programm seine Freude haben. Ungeduldige Zeitgenossen sollten sich aber auch den Hold’em Manager ansehen, weil sich der HUD schneller aufbaut und besser einstellbar ist. Preislich tun sich beide Programme nicht viel. Doch für das Geld erhaltet ihr unserer Meinung nach auch einen guten Gegenwert.

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