WordPress 2.5: automatische Aktualisierung

WordPress 2.5: automatische Aktualisierung

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WordPress 2.5 steht an und es wird einige neue Features geben. Ryan, der WP-Hauptenwickler, hat ein „feature freeze“ verkündet, das heißt, dass in der Entwicklung von 2.5 keine neuen Features mehr hinzukommen und man dabei ist alles richtig ans laufen zu bekommen. Zeit also die neuen Funktionen mal näher zu beleuchten. Nach und nach werde ich euch hier die wichtigsten neuen Features vorstellen, den Anfang macht die automatische Aktualisierung:

WordPress 2.5: automatische Aktualisierung

Seit WP 2.3 gibt es eine automatische Updatebenachrichtung, für das gesamte System und für alle Plugins die bei WordPress.org gehostet werden. Dieses Feature wurde ausgebaut, wenn eine neue Plugin-Version verfügbar ist, hat man in 2.5 die Möglichkeit das Plugin direkt aus dem Adminbereich via FTP auf den eigenen Webspace zu laden. Das Feature ist noch nicht ganz fertiggestellt, aber die folgenden Screenshots verdeutlichen, wie es mal aussehen wird:

automatische Aktualisierung
Bild 1: Benachrichtigung in der Pluginverwaltung

Nach einem Klick auf „automatische Aktualisierung“ wird man auf die Uploadseite weitergeitet:

automatischer Upload
Bild 2: automatischer FTP-Upload der aktuellen Pluginversion

Da das Feature noch nicht fertiggestellt ist, kann ich euch leider keine Screenshots der nächsten Schritte zeigen, jedenfalls wird versucht das Plugin von downloads.wordpress.org herunterzuladen. Dort sieht man interessanterweise neben dem Verzeichnis „plugins“ auch das Verzeichnis „themes“. Es ist also anzunehmen, dass es auch einmal ein automatisches Update der Themes geben wird. Ich schätze aber, dass es nicht in 2.5 eingebunden wird. Der Themeviewer wird zur Zeit auf SVN umgestellt, aber bis das alles über die Bühne ist, wird es wohl noch etwas dauern.

Garantiert wird es zu diesem Feature ein riesiges Tamtam geben. Ich höre schon die Security-Fraktion laut aufschreien. Alles in allem finde ich das Feature prima, werde es selber aber wohl kaum nutzen, da ich gerne sehen möchte was ich auf meinen Server einspiele. Allerdings wird es das Leben vieler User wieder ein Stück einfacher machen und Sicherheitstechnisch ist es auch ein Gewinn, denn so fällt es leichter immer up2date zu bleiben. Und wie immer wird es auch diesmal ein paar Plugins geben, die diese Funktion deaktivieren. Sobald es Neuigkeiten zu diesem Feature gibt, werde ich sie nachreichen.

Was denkt ihr zu diesem Feature? Ist es eine Bereicherung oder hätte man es getrost weglassen können?

Weitere Artikel zu den neuen WordPress 2.5 Funktionen:
Optionales Farbschema des Administrationsbereichs
Überprüfung der Passwortstärke
Deaktivierung aller Plugins
Tag-Manager

Siehe auch:
WordPress 2.5 News via Feed
WordPress 2.5 DE-Sprachdatei (beta)
WordPress 2.5 beta-1
WordPress 2.5 von innen

PS: wie ihr seht, ist das WPD-Übersetzungsteam schon dabei die Sprachdatei vorzubereiten. Noch ist die nicht fertig, also bitte habt Nachsicht wenn ihr jetzt ein paar holprig übersetzte Passagen in den Screenshots entdeckt.

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14 Comments

  1. Wenn man sich vor Augen führt was durch nicht durchgeführte Updates passieren kann, und einem Gross der User das Risiko nicht einmal bewusst ist, dann geht eine solche Funktion imho mit den Zeichen der Zeit. Schliesslich gibts fürs OS auch Updates, und die kann man sogar automatisieren lassen. Allerdings besteht auch eine Gefahr durch fehlerbehaftete Updates, so das bei einer Oneklick-Installation-Routine der Hersteller doppelt ins Gebet genommen wird für Bugfreie Updates zu sorgen.
    Allerdings darf eine solche Funktion den User nicht bevormunden, d.h. sie sollte Manuell bedienbar bleiben. Er sollte immer die Wahl haben dürfen ob und wann er ein Update installieren will.

  2. Ganz klar eine Bereicherung! Wenn man bedenkt was für Uralt-Versionen noch so online sind. Es scheint halt doch eine Menge Leute zu geben denen regelmäßige manuelle Updates zuviel Aufwand sind. Vereinzelte fehlerhafte Updates würde ich nicht als großes Problem ansehen, solange man seine Backups halbwegs aktuell hält. WP automatisiert FTP-Zugriff zu gewähren macht mir da schon eher Bauchschmerzen. Das Feature könnte großes Angriffspotential bieten.

  3. …vielleicht habe ich mich da mißverständlich ausgedrückt. Das Update muß man schon „wollen“ und aktiv aufrufen, es läuft nichts automatisch im Hintergrund ab und das FTP-Passwort wird auch nicht gespeichert. Automatisiert wird das „abholen“, aufspielen, entpacken und installieren des Plugins. Also alles Sachen die man bis dato manuell machen musste. Damit fallen eine ganze Reihe von Schritten weg, werden also automatisiert.

  4. Sicherlich ein ganz nettes Feature, ist aber aus Sicherheitstechnischen Gründen recht kritisch zu betrachten. Aber warten wir mal ab und machen die Pferde nicht scheu !

    lg
    Uwe

  5. Ich finde es toll, dass WPD an schon jetzt an einer Sprachdatei arbeitet, obwohl doch noch viel verändert wird. Ich hätte die Bitte, dass der Hinweis in der Plugin-Übersicht „Die aktuelle deutschsprachige Version findest du bei WordPress Deutschland.“ entfällt. Es bringt den Laien zwar zu WPD, aber ein Update seines Plugins erhält er/sie nicht. Sollte es bei WPD mal ein deutschsprachiges SVN geben, dann kann man es ja gern wieder integrieren. Aber derzeit sorgt dieser Link für verstörte Blicke seitens der Anwender.

    Ein Tipp, für dein Serie: das De-und Reaktivieren der Plugins, alle mit einem Klick, geht schon und könnte dann dein nächster Artikel sein. Ich empfinde den ziemlich nützlich.

    LG Frank

  6. Wenn ich daran denke, was für gravierende Fehler und Sicherheitslücken ich schon in Themes und Plugins gesehen habe, dann wird mir bei einem „automatischen“ Update per Knopfdruck ganz schlecht. Ich teste erst einmal auf einer lokalen Installation, bevor mir irgendein Update die Seite zerschießt.

  7. Anstatt bei jedem Update die FTP-Daten einzugeben, kann man auch gleich das Plugin von der Herstellerseite runterladen und manuell hochladen & „installieren“.

    Ist aber eigentlich eine gute Idee. Wenn das für Themen kommt, dann wird es sicherlich interessant. Für Styles würde ich es dann evtl. nutzen – Ist dann doch mehr Aufwand als bei einem Plugin.

  8. Ich finde das neue Feture auch ganz gut, werde es aber auch eher nicht nutzen. Für die WordPress-User, die technisch nicht so viel Wissen haben, mag es zwar schön sein, aber für mich eher nicht. Mich interessiert nicht, dass ein Plugin up to date ist, sondern dass es funktioniert, und wenn ich doch mal eins updaten muss, dann mache ich das manuell über FileZilla.

  9. @Frank: Ja, das wird geändert. War auch keine Absicht Verwirrung zu stiften, es lag einfach daran, dass die gleiche Zeichenkette mehrmals benutzt wurde. Bei der Benachrichtigung über eine neue WP-Version und bei der Benachrichtigung über eine neue Plugin-Version. Das ist uns leider erst nachträglich aufgefallen und wird in der Überarbeitung geändert… und danke für den Tipp!

    @BlogPimp: Genau das wird meines Erachtens den größten Diskussionsstoff liefern. Es kann nämlich nicht garantiert werden, dass die Uploads in die WP.org-Verzeichnisse keinen schadhaften Code enthalten. Gegen Sicherheitslücken und Fehler ist man leider nie gefeit, liegt oft in der Natur dieser Probleme, dass man sie immer erst nach einer Weile entdeckt.

  10. abwägen zwischen dem sicherheitsrisiko uralte programmversionen und plugins oder risikocode installieren?

    einfache entscheidung, dann doch lieber die leute schneller (oder überhaupt) aktualisieren lassen!

  11. Naja, ich verzichte lieber auf so eine Funktion un update mein WP lieber selber.

    Für viele Leihen die keine Ahnung haben ist das wohl eine gute Möglichkeit Ihr WP auf dem aktuellen Stand zu halten.

  12. na da bin ich wirklich mal gespannt,
    aber manuell ist es mir irgendwie sicherer…

  13. Ich denke auch das es manuell sicherer ist und werde wohl dieses Feature nicht nutzen.

  14. Ein solches Feature würde ich begrüssen wenn es folgende Kriterien erfüllt:
    1. Speichern der Zugangsdaten zum FTP-Server. Ginge es nicht auch via PHP-Upload?
    2. Die hochgeladenen Dateien müssen die korrekten Besitzerangaben enthalten. Sollte bei FTP-Upload kein Problem sein. Beim PHP-Upload ist das aber jeweils ein grosses Problem!
    3. Kein automatischer, sprich ungefragter Update. Wenn ich das ganze in einer Testumgebung für gut befunden habe, freue ich mich über einen einfacheren Update in meinen rund 12 betreuten Blogs!

    Also, fröhliches Updaten und danke für die innovativen Ideen!

    Gruss aus dem Berner Oberland
    Martin Fischer

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